Lebenslauf Klaus

Ich wurde im Sommer 1945 im Sternzeichen des Löwen geboren. Als introvertiertes Kind lernte ich mich, in meiner Jugendzeit, früh mit der Einsamkeit und dem Anderssein auseinanderzusetzen. Eine Tiefe Beziehung zur Natur förderten die regelmässigen Ferienaufenthalte im Frühjahr, Sommer und Herbst auf dem Bauernhof, bei Verwandten. Durch die Pfadfinderbewegung wurde sie weiter vertieft, wie auch später durch die Mitarbeit an einem geomantischen Projekt im Seeland, gemeinsam mit meiner Frau.

 

Bei der Studienwahl entschied ich mich für das Chemiestudium, mit Physik und Biochemie im Nebenfach, weil ich vom breiten Anwendungsspektrum der Chemie in unserem Alltag beeindruckt war.

 

Nach Abschluss der Studien- und Assistenzzeit leitete ich das Labor, in einem mittelständischen Produktions- und Handelsbetrieb, in der Privatwirtschaft. Schwerpunkte meiner Arbeit waren die Entwicklung chemisch-technischer Produkte, Produktionskontrolle, Bearbeitung von Kundenproblemen und Kundenberatung. Dabei hatte ich Gelegenheit mich mit vielfältigsten Produktkategorien und ihren Anwendungen auseinanderzusetzen. Zudem lernte ich die Bedeutung der Kundenbetreuung kennen, was mir nach ein paar Jahren, beim Stellenwechsel, sehr zugute kam. Als Leiter eines analytischen Labors gelang es mir mit meinem Team sowohl beim Aufbau des Qualitätsmanagements bis zur Akkreditierung wie auch durch zahlreiche Optimierungen die Anliegen und Bedürfnisse der Kundschaft optimal zu unterstützen.

 

Eine gravierende Erkrankung mit Multiorganversagen zwang mich zu einem beinahe halbjährigen Spitalaufenthalt. In dieser Zeit erinnerte mich mein biochemisches Wissen, dass jedes Organ eine eigene Halbwertszeit hat, in welcher sich die Hälfte der Zellen erneuert. Ich beauftragte meinen Körper den in mir vorhandenen, intakten Bauplan meiner Nieren umzusetzen. Ein Gedankengut, das ich Jahre später in den Filmen „What the Bleep do we (k)now“ (Ich weiss, dass ich nichts weiss) oder „Das Geheimnis“ und im Buch von Gregg Braden „Der Realitäts-Code“ wiederfand. Ohne zu wissen hatte ich mich, bei der Wiedererlangung meiner Gesundheit, offenbar quantenphysikalischer Gesetzmässigkeiten bedient.

 

Ende November 2007 liess ich mich vorzeitig pensionieren. Auf die Frage eines Kollegen über meine Zukunft, äusserte ich die Absicht, mich mit Spiritualität im weitesten Sinne auseinanderzusetzen zu wollen. Seither habe ich mit der Lektüre der Kryon-Bücher von Lee Carroll begonnen und mich mit dem Gedankengut der Kryonschule Rosenheim beschäftigt. Zudem haben wir, meine Frau und ich, den im Herbst 2007 gefassten Entschluss, uns zu Praktizierenden von Reconnective Healing ausbilden zu lassen, umgesetzt. Wir hatten vorerst eigentlich keine konkreten Vorstellungen was sich daraus ergeben wird. Als wir aber bei einem Altstadtbummel auf unsere künftigen Praxis-Räume an der Kramgasse stiessen begann alles sehr schnell konkrete Formen anzunehmen. Und nun freuen wir uns darauf mit der Ausübung der neue Tätigkeit beginnen zu können.